Die Organisation der Veranstaltungen im Graduiertenprogramm wird von der Programmkoordinatorin und den Programmteilnehmern gemeinsam übernommen. Diese Struktur ermöglicht es den Doktoranden in enger Zusammenarbeit mit der Programmkoordinatorin und dem teaching & training committee ihre eigenen Ideen in das Programm einzubringen.


Kurse

Um den besonderen Bedürfnissen eines internationalen und interdisziplinären Forschungsumfelds gerecht zu werden, bieten wir unseren Promovierenden eine große Auswahl an Kursen an.

Sprachkurse

Internationale Doktoranden können an Deutschkursen teilnehmen und unsere deutschen Doktoranden haben die Möglichkeit insbesondere ihr wissenschaftliches Englisch zu optimieren.

Sprachkurse werden von der IGA (Internationale Graduiertenakademie) und dem SLI (Sprachlehrinstitut) der Universität Freiburg angeboten.

Interdisziplinäre Ausbildung

Unsere Doktoranden kommen aus sehr unterschiedlichen wissenschaftlichen Arbeitsfeldern. Basiswissen aus mehreren Disziplinen ist eine zentrale Voraussetzung, um effektiv zusammen zu arbeiten. Deshalb bieten wir unseren Doktoranden die Möglichkeit, sich Fachwissen aus den wissenschaftlichen Bereichen anzueignen, mit denen sie während ihres bisherigen Studiums nicht in Kontakt gekommen sind.

Die in BrainLinks-BrainTools engagierten PIs bieten eine Reihe von Lehrveranstaltungen an, an denen unsere Promovierenden teilnehmen können. Einige Vorlesungen und Seminare zielen dabei direkt auf eine interdisziplinäre Ausbildung ab, wie die Vorlesungsreihe "Biologie für Ingenieure". Weitere Kurse können im Vorlesungsverzeichnis der Universität Freiburg gefunden werden.

Darüber hinaus organisieren die Doktoranden Seminare, in denen sie sich gegenseitig unterrichten und ihr Expertenwissen an Doktoranden anderer Fakultäten weitergeben. Diese Seminare ermöglichen den Nachwuchswissenschaftlern Einblicke in andere wissenschaftliche Disziplinen und erste Erfahrungen im Bereich der Lehre.

Soft Skill-Kurse

BrainLinks-BrainTools organisiert Workshops im Themenbereich Führung und Management. Ziel ist es, dass die Nachwuchswissenschaftler sich frühzeitig auf die Übernahme von Führungsverantwortung vorbereiten können.

Um sich grundlegende Soft Skills anzueignen, beispielsweise im wissenschaftlichen Schreiben oder Präsentieren, bietet die IGA ein Kursprogramm für Doktoranden an.


Mentoring

Wir bieten ein Mentoring-Programm an, das durch das Cluster initiiert wurde und allen weiblichen Mitgliedern des Graduiertenprogramms offen steht. Für weitere Informationen siehe kite-mentoring.


Workshop der Nachwuchswissenschaftler

Jedes Jahr halten die Nachwuchswissenschaftler einen mehrtätigen Workshop ab. Der Aufenthalt in einer Hütte kombiniert wissenschaftliches Arbeiten und Austausch mit sozialen Events (z.B. Klettern, Schneeschuhwandern).

Neben wissenschaftlichen Präsentationen können sich die Doktoranden gegenseitig kennenlernen und ihre Forschung ohne ihre PIs diskutieren, um ihre volle Kreativität auszuleben. Doktoranden im letzten Jahr ihrer Doktorarbeit und Postdoktoranden leiten die wissenschaftliche Arbeit und Diskussion an. Zusätzlich entwickeln die Nachwuchswissenschaftler Ideen für zukünftige Aktivitäten.


Internationales Austauschprogramm

Der Cluster bietet ein Austauschprogramm mit dem CSNE in Seattle an. Nachwuchswissenschaftler können über den Sommer für eine Zeitspanne von bis zu zehn Wochen in einem gastgebenden Labor Forschungserfahrung im Ausland sammeln.

Die Nachwuchswissenschaftler wählen ihr gastgebendes Labor aus und fragen bei ihrem potenziell gastgebenden Gruppenleiter an. Stimmt der gastgebende Gruppenleiter dem Aufenthalt zu, können sich Doktoranden um die Aufnahme in das Austauschprogramm bis zum 1. März für den folgenden Sommer bewerben. Die Bewerbung muss folgende Unterlagen beinhalten

  • ein Empfehlungsschreiben des Betreuers
  • das Bewerbungsformular, hier erhältlich

und an Dr. Bettina Schug und Dr. Eric Chudler (CSNE) gerichtet werden. Der Austausch wird durch die gastgebende (Unterkunft) und die entsendende Institution (Fahrtkosten, Lebenshaltungskosten) finanziert.

Auf Anfrage ist es auch möglich, Labore außerhalb des CSNE zu besuchen. Das Bewerbungsformular dazu ist hier erhältlich. Für Fragen steht Ihnen Dr. Bettina Schug zur Verfügung.


Karriereentwicklung

Promotion und dann? Der Cluster möchte junge Wissenschaftler dazu ermutigen, frühzeitig über diese Frage nachzudenken und Pläne für ihre Karriere zu entwickeln. Neben den Angeboten des Career Service der Universität Freiburg organisieren die Vertreter der Nachwuchswissenschaftler gemeinsam mit der Programmkoordinatorin ein Career Dinner. Gäste mit biologischem, medizinischem oder technischem Hintergrund, die nach Abschluss der Promotion unkonventionelle Karrierewege angestrebt haben, treffen sich mit den Nachwuchswissenschaftlern zu einem gemeinsamen Abendessen.

Weitere Angebote zur Karriereentwicklung werden momentan entwickelt und erprobt.


Gastsprecherseminar

Wir laden federführende Forscher aus aller Welt ein, um ihre wissenschaftliche Arbeit zu präsentieren. Besonders die Nachwuchswissenschaftler werden dazu ermutigt, die Vorträge zu besuchen und in Kontakt mit erfahrenen Forschern zu kommen.

Auf Anfrage können interessierte Nachwuchswissenschaftler am Abendessen mit dem Sprecher teilnehmen, um den persönlichen Kontakt weiter zu vertiefen.


Afterwork hangout

Regelmäßig laden die Vertreter der Nachwuchswissenschaftler zu einem Afterwork hangout ein. Die Doktoranden und Postdoktoranden treffen sich in entspannter Atmosphäre (Brauerei, Weihnachtsmarkt, Grillfest...), lernen sich kennen und entwickeln Ideen wie das Cluster in Zukunft die Nachwuchsförderung weiter ausbauen kann.